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Historical Document · 1940

DE Patent 748,500: Rechenmaschine (C. Hamann, back-transfer)

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Hamann's 1940 back-transfer patent, carrying a result back into the setting levers.

Author
Christel Hamann / Deutsche Telephonwerke
Year
1940
Type
Historical Document
Language
German
Credit
Deutsches Patent- und Markenamt (Reichspatentamt), via DEPATISnet (DE000000748500A). Public domain.

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DE Patent 748,500: Rechenmaschine (C. Hamann, back-transfer)

ar 10 15 20 Erteilt auf Grund der Verordnung vom 12, Mai 1943 * @GBLHS.150) DEUTSCHES REICH AUSGEGEBEN AM 3, NOVEMBER 1944 REICHSPATENTAMT PATENTSCHRIFT Nt 748500 . KLASSE 42m GRUPPE 15 D 83603 IX b/42m Dr. h. c. Christel Hamann in Babelsberg Ufastadt ae ist als Erfinder genannt worden Die Angabe des Patentinhabers unterbleibt - . (VO. vom 15.1.44 — RGBI.II S.5) Rechenmaschine mit Einrichtungen zur Rückübertragung Patentiert im Deutschen Reich vom 23. Oktober 1940 an Patenterteilung bekanntgemacht am 13. April 1944 Es sind Rechenmaschinen bekannt, die Ein- richtungen zum Rückübertragen von Werten aus einem Zählwerk in das Einstellwerk der Maschine besitzen. Die üblichen Rechen- maschinen dieser Art weisen eine Handhabe auf, durch deren Betätigung — entweder nach vorbereitenden Handgriffen zum Löschen des Einstellwerks und Ankuppeln des Zählwerks oder auch ohne. daß solche erforderlich sind — die Rückübertragung herbeigeführt wird. Die Erfindung betrifft derartige Maschinen und besteht darin, daß durch die zux Ingang- setzung von Rückübertragungseinrichtungen vorgesehene Handhabe Glieder mit Mitteln ingangsetzbar sind, die im Anschluß an den eigentlichen Rückübertragungsvorgang wirk- sam werden und selbsttätig weitere Vorgänge, ° insbesondere die Ingangsetzung des Rechen- werks der Maschine, bewirken. Vorzugsweise sind wahlweise einschaltbare Glieder vorge- sehen, die noch vor der ‚Ingangsetzung des Rechenwerks selbsttätig zur Wirkung kom- men und ein z.B. als Speicherwerk ausgebil- detes Zählwerk unter den Einfluß des Rechen- werks bringen. Wird hierauf durch die ein- gangs erwähnten Mittel eine Eintourenkupp- lung .o. dgl. zwecks einmaligen Umlaufs der Rechenwelle betätigt, so kann auf diese Weise eine in vielen Fällen zweckmäßige Übertra- gung von Werten aus dem Resultatwerk in ein Speicherwerk unter Benutzung des Rechen- werks der Maschine durch Betätigung des erwähnten Handgriffes herbeigeführt werden. Natürlich kann aber auch die Rechenwelle für ‘eine Mehrzahl von Umdrehungen in Umlauf versetzt werden, um z.B. unter Steuerung durch das Multiplikatorwerk der Maschine mit dem rückübertragenen Wert als Multi- plikand Multiplikationen durchzuführen, Auch die Aufhebung der Kupplung zwischen den- Zählwerksrädern und den Einstellgliedern sowie gegebenenfalls eine Sperrung der Ein- stellglieder’in der ihnen durch die Rücküber- go s 35 6) oO 4 20 30 35 40 45 50 55 2 748 500 tragung vermittelten Lage wird selbsttätig im Anschluß an eine Rückübertragung durch- geführt. Bei der als Ausführungsbeispiel in den Zeichnungen dargestellten Rechenmaschine sind zur Einführung von Werten in das Ein- stellwerk Tasten 120 (vgl. Abb. 1 und 4) vor- gesehen, bei deren Niederdrücken in bekann- ter Weise durch am Tastenschaft befindliche Nasen 121 eine Zahnschiene 29 um dem Tasten- wert proportionale Strecken verschoben wird. Die Bewegung der Schiene29 wird über Hebel 28 und 27 in eine entsprechende Dre- hung einer kleinen Trommel 26 umgesetzt. Die den einzelnen Dekaden zugeordneten Trommeln 26 sind auf einer gemeinsamen Achse 30 gelagert. An der Trommel 26 ist eine Zugfeder 33 befestigt, die um einen Teil des Trommelumfanges herumgelegt ist und andererseits an einem Zahnsegment 4 angreift und dieses für gewöhnlich gegen einen an der Trommel 26 befindlichen Stift 34 zieht. Das Zahnsegment 4: steht in ständigem Eingriff mit der Verzahnung einer Einstellscheibe 3, die in bekannter Weise dem Schaltrad der be- treffenden Dekade zugeordnet ist. Im vor- liegenden Fall ist ein Schaltklinkentriebwerk gewählt, bei dem in bekannter Weise eine umlaufende Schaltklinke in die Innenverzah- nung eines Zahnkranzes 2 eingreifen kann, um diesen entsprechend den eingetasteten Werten weiterzuschalten. Der Eingritisweg der Schaltklinke wird bestimmt durch die Länge eines durch die Scheibe 3 in Verbin- dung mit dem Teil 92 der Abb. 4 gebildeten Ausschnittes. In dem beschriebenen Einstellwerk dient die elastische Kupplung zwischen der Trom- mel 26 und dem Zahnsegment 4 durch die Feder 33 dazu, um die Einstellscheibe 3, z. B. durch Rückübertragung, auf beliebige Werte einstellen zu können, ohne vorher einen in den Tasten 120 stehenden Wert löschen zu müssen. Mit jedem Antriebszahnkranz 2 stehen Zahnräder 6 und 7 (Abb. 1, 3, 4) in ständigem Eingriff. Das Zahnrad 6 treibt ein auf der Welle von 7 lose angeordnetes Wenderad 8, und das Zahnrad7 treibt ein lose auf der Welle von 6 drehbares Wenderad 5. Mit den Rädern6 oder den Wenderädern 5 können Zwischenräder 10 in Eingriff gebracht wer- den, die ihrerseits die Ziffernrollen 17 des Resultatzählwerkes antreiben. Das Resultat- zählwerk und die Zwischenräder 10 befinden sich auf dem Zählwerkschlitten 18, der ver- mittels einer Schnecke2o mit der durch Schwenkung um die Achse 22 einrückbaren Mutter 21 quer zu dem Schaltwerk verschoben werden kann. Der Schlitten kann hierbei in Additions- oder Subtraktionslage eingestellt werden, indem die Zwischenräder 10 entweder « mit den Zahnrädern 6 oder den Wenderädern 5 in Eingriff gebracht werden. In gleicher Weise können mit den Zahn- rädern 7 bzw. Wenderädern 8 Zwischenräder 11 in Eingriff gebracht werden, .die die Ziffernrollen 12 eines weiteren Zählwerkes antreiben. Dieses Zählwerk befindet sich ebenfalls auf einem Schlitten 15, der um einen gewissen Betrag seitlich verschiebbar ist, um die Zwischenräder 11 in additiven oder subtraktiven Eingriff (mit Zahnrad 7 bzw. 8) bringen zu können, im übrigen aber keine Dekadenverschiebungen ausführt, da das Zählwerk 13 im vorliegenden Falle als Speicherwerk vorgesehen ist. Wird die in Abb. 7 und 8 mit 89 bezeich- nete Taste niedergedrückt, so wird der Motor- kontakt geschlossen und durch nicht darge- stellte Übertragungen die Schnurscheibe 75 sowie die Schnurscheibe 80 (Abb. 7) in Um- lauf gesetzt. Mit der Scheibe 75 dreht sich auch das an ihr befestigte Zahnrad 76 sowie ein mit diesem in Eingriff stehendes Zahnrad 71, an dem das Kupplungszahnrad 72° be- festigt ist. Die beiden letztgenannten Zahn- raider sitzen lose auf einer Steuerwelle 25. Beim Niederdrücken der Taste89 (Abb. 8) wird ferner die auf der Steuerwelle 25 be- festigte Haltescheibe 69 freigegeben und durch Einrücken der Kupplungsklinke 107 (Abb.7) in das Kupplungszahnrad 72 die Steuerwelle25 zu einmaligem Umlauf in Drehung versetzt. Auf der Steuerwelle 25 sitzen mehrere Steuerscheiben. Beim einmaligen Umlauf der Steuerwelle 25 kommt zunächst die Kurven- scheibe 37 (Abb. 5) zur Wirkung. Sie ver- schwenkt einen Schwinghebel 38 in Abb. 5 im Uhrzeigersinn. Der eine Arm des Schwing- hebels 38 liegt an einem Stift des um die Welle 30 schwenkbaren Seitenarmes 31 einer Schwinge 31, 32, deren Querstange 32 vor den Zahnsegmenten 4 sämtlicher Dekaden liegt. Beim Ausschwingen des Schwinghebels 38 wird die Schwinge 31, 32 ebenfalls im Uhrzeigersinne verschwenkt und führt samt- liche Zahnsegmente 4, die etwa (wie in Abb. 4) durch Drücken einer Zifferntaste aus der Ausgangslage verstellt waren, in ihre Nullage zurück, Damit werden auch die Einstellscheiben 3 in die Nullage gebracht. Hierauf kommt die Kurvenscheibe 24 (Abb. ı und 4) der Steuerwelle 25 zur Wir- kung. Durch ihren ansteigenden Teil wird eine weitere Schwinge angehoben, auf deren Querstange für jede Dekade ein breites Kupp- lungsrad 9 sitzt. Die Kupplungsräder g sind so breit, daß sie (vgl. Abb. 2) beim Anheben der sie tragenden Schwinge gleichzeitig in die Verzahnung der Einstellscheiben 3 wie auch in die Verzahnung der Antriebszahnkränze 2 fis 70 75 80 85 90 95 105 110 115 120 10 15 20 25 30 35 40 45 fo 748 500 3 einrücken. Jeder Antriebszahnkranz 2 wird also auf diese Weise mit der ihm zugeord- neten Einstellscheibe 3 gekuppelt. Die Sammelstange 32 (Abb. 5) der Null- stellschwinge 31, 32 kehrt hierauf. in ihre Ruhelage zurück. Nunmehr trifft bei der weiteren Drehung. der Steuerwelle 25 ein Stift 70 (Abb. 8) an der Scheibe69 auf den einen Arm eines Winkelhebels 58 und verschwenkt den Winkel. hebel so, daß sein weiterer Arm aus einer Kerbe der Sperrscheibe 49 entfernt wird. Diese kuppelt sich hierauf durch das Kupp- lungsglied 105 (Abb. 7) mit dem umlaufen- den Zahnrad 77 und wird daher in Drehung versetzt. Durch ein mit der Scheibe 49 ver- bundenes Zahnrad 50 wird über das Zwischen- zahnrad 51 eine Zahnwalze 52 in Drehung versetzt, die auf der Löschwelle 527 des Re- sultatzählwerkes befestigt ist. Durch ein- maligen Umlauf der Löschwelle 52 werden die Ziffernrollen 17 des Resultatzählwerkes in bekannter Weise auf Null gestellt. Hierbei stehen die Zwischenräder ro in Eingriff mit den Zahnrädern 6 und dadurch mit den Antriebszahnkränzen 2. Die Drehung der Ziffernräder 17 in ihre Nullstellung, also eine Drehung um so viel Zähne, als der auf jeder Ziffernrolle eingestellte Wert betrug, wird daher über die Zwischenräder 10 und 6 auf die Antriebszahnkränze 2 und damit auf die mit diesen durch die, Zahnräder g gekup- pelten Einstellscheiben 3 übertragen. Der Zählwerkswert ist damit unter Löschung des Zählwerks in das Schaltwerk der Maschine rückübertragen. Sobald dies geschehen ist, kommt die Kur- venscheibe 40 (Abb.6) der Steuerwelle 25 zur Wirkung. Sie hebt den Seitenarm 39 einer weiteren Schwinge an und verschwenkt damit die Querschiene 39° dieser Schwinge, deren abgewinkelte Kante hierbei je Dekade vorgesehene Sperrklinken 23 so weit anhebt, bis sie in die Verzahnung der Einstellschei- ben 3 eintreten. Die Einstellscheiben 3 wer- den damit in der ihnen durch die Rücküber- tragung vermittelten Lage gesperrt. Das ab- gewinkelte Ende des Seitenarmes 39 hängt sich dabei hinter den Haken eines Sperrhebels 42, der die Schwinge in ihrer Sperrlage fest- hält. ; Die Kupplungsräder.g (Abb. 1, 4) werden hierauf durch Absinken der sie tragenden Schwinge in den niedrigeren Kurventeil der Kurvenscheibe 24 wieder in ihre ausgerückte . Stellung überführt. An dem seitlich verschiebbaren Schlitten 15 des Speicherwerkes befinden sich zwei in Abb. 7 dargestellte Nasen 15% und 15°. Zwi- schen ihnen befindet‘sich ein Stift 108 eines um einen ortsfesten Drehpunkt verstellbaren Handhebels 62, der in drei verschiedenen Lagen eingestellt werden kann und in diesen durch den Rasthebel 61 festgehalten wird. Wird der Handgriff des Hebels 62 in die mit + bezeichnete Lage gestellt, so legt sich der Stift 108 gegen die mit 15° bezeichnete Nase am Schlitten 15 des Speicherwerkes. Es kommt dann, wenn die Steuerwelle 25 in der eben beschriebenen Weise die Sperrung der Einstellscheiben 3 bewirkt hat, die weitere Kurvenscheibe 65 der Steuerwelle 25 zur Wirkung, deren Abschrägung den Stift 108 in Abb.7 noch weiter nach links drängt. Hierdurch wird der Speicherwerksschlitten 15, der für gewöhnlich durch die Ausricht- hebel 63, 64 in neutraler, ausgerückter Lage gehalten wird, ebenfalls nach links gedrängt, wodurch die Zwischenräder 11 in Eingriff mit den positiv übertragenden Zwischenrädern 7 kommen. In gleicher Weise werden durch die Kurvenscheibe 66 der Steuerwelle 25 durch Rechtsverschiebung des Speicherwerk- schlittens 15 die Zwischenräder 11 in Eingriff mit den negativ übertragenden Zahnrädern 8 gebracht, sofern vorher der Handhebel 62 in die.mit — bezeichnete Stellung gebracht wor- den ist. 2 Steht hingegen der Handhebel 62 in seiner mit N bezeichneten Mittelstellung, so kom- men die Kurvenscheiben 65 bzw. 66 nicht zur Wirkung, und es unterbleibt die Einrückung des Speicherzählwerkes. Gleichzeitig mit der Einrückung des Spei- cherzählwerkes wird durch die Schrägung der Kurvenscheibe 67 der Steuerwelle 25 ein Hebel 82 in Abb. 7 im Uhrzeigersinne ver- schwenkt, dessen einer Arm sich gegen einen 65 70 75 80 85 "90 95 am Schlitten 18 des Resultatzählwerkes festen - Stift 83 legt und diesen nach rechts drängt, wodurch die Zwischenräder 10 des Resultat- zählwerkes außer Eingriff mit den Schalt- rädern 2 gebracht werden. Hierauf kommt der Stift68 (Abb.g) an der Scheibe 40 der Steuerwelle 25 zur Wir- kung. Er trifft ‘gegen einen Arm eines Winkelhebels 90 und verschwenkt diesen so, daß der andere Arm des Winkelhebels eine Sperrscheibe 49 (Abb. 9 und 7) freigibt, die fest auf der Hauptrechenwelle ı der Maschine sitzt. Durch das Kupplungsglied 104 kuppelt sich hierauf die Scheibe 49 mit einem zusam- men,mit der Schnurscheibe 80 umlaufenden Kupplungszahnrad 81 und setzt die Rechen- welle ı für einen Umlauf in Umdrehung. Bei diesem Umlauf wird durch die umlaufenden Schaltklinken der aus dem Resultatzählwerk in die Einstellscheiben 3 rückübertragene Wert vermittels der Schaltzahnkränze 2 in das Speicherwerk hineingezählt, und zwar addierend oder subtrahierend, je nach vor- heriger Einstellung des Hebels 62. 100 105 110 115 120 10 20 25 30 35 40 + or an an bo -an der auf I -Einstellscheiben 3° aus Kurz bevor die Rechenwelle 1 ihren Um- {auf vollendet hat, stößt ein Stift 46 (Abb. 6) festen Scheibe 45 gegen ein Pendel 44, sofern sich dieses in der in Abb. 6 gezeichneten Lage befindet. Das Pendel 44 liegt gegen einen am Sperrhebel 42 festen Stift. Infolgedessen wird, wenn das Pendel 44 durch den umlaufenden Stift 46 nach links gedrängt wird, der Sperrhebel 42 so ver- schwenkt, daß er die Schwinge 39 freigibt. Diese fällt in ihre Ruhestellung zurück, wobei die Sperrklinken 23 unter der Wirkung nicht gezeichneter Federn aus den Verzahnungen der Einstellscheiben 3 austreten. Die Ein- stellscheiben 3 kehren hierauf durch die Wir- kung der Federn 33 bzw. 28 aus der Rück- übertragungslage in ihre ursprüngliche Lage zurück, d.h. in ihre Nullage oder, falls in den Tasten 120 Werte eingestellt waren, in die diesen Tastenwerten entsprechenden Lagen. Das Pendel 44 (Abb. 6) ist an dem einen Arm eines Winkelhebels 43 aufgehängt, dessen anderer Arm als Handgriff ausgebildet ist und in zwei Lagen eingestellt werden kann. Wird Hebel 43 in die gestrichelt angedeutete Lage gestellt, so wird das Pendel 44 so weit angehoben, daß es aus dem Bereich des Stiftes 46 kommt. Die selbsttätige Auslösung der ihrer Rückübertra- gungslage ist damit ausgeschaltet, und die Einstellscheiben 3 verbleiben dann in der ihnen durch die Rückübertragung vermittelten Lage so lange, bis sie von Hand ausgelöst werden. Dies geschieht ebenfalls durch Be- tätigung des Hebels 43, dessen einer Arm, falls der Hebel 43 aus der voll gezeichneten in die gestrichelte Lage oder umgekehrt be- weet wird. eine vorspringende Nase des Sperrhebels 42 beiseitedrängt, wodurch der Sperrhebel ausgelöst und die Schwinge 39 freigegeben wird. Ist der Hebel 62 (Abb. 7) in seiner mit N bezeichneten Mittelstellung und der Hand- hebel 43 (Abb. 6) in seiner gestrichelt ge- zeichneten Stellung. so findet, wie beschrieben, keine Einrückung des Speicherzählwerkes und keine Auslöschung des rückübertragenen Wertes im Einstellwerk statt. Durch geeig- nete Vorrichtungen kann dafür gesorgt wer den. daß das Resultatzählwerk 17 dann in Eingriffslage und die durch Stift 68 aus- gelöste Rechenwelle 1 für eine Mehrzahl von Umdrehungen in Bewegung bleibt und unter Steuerung durch ein z. B. im Schlitten 18 be- findliches Multiplikatorwerk Multiplikationen mit dem rückübertragenen Wert in selbst- tätigen Anschluß an die Rückübertragung Aurchgeführt werden können. Ist dagegen der Hebel 62 in Plus- oder Minusstellung und der Hebel 43 in der voll ausgezeichneten Stellung, so werden mit der 748 500 beschriebenen Einrichtung Übertragungen der Resultate aus dem Resultatzählwerk in das Speicherwerk unter Benutzung der Rücküber- tragungseinrichtungen und des Schaltwerkes durchgeführt. Es könnten hierbei auch mehrere, in der beschriebenen Weise durch das Schaltrad 2 antreibbare Speicherzähl- werke bequem angeordnet werden. Die beschriebene Methode der Speicherung hat u.a. auch den Vorteil, daß das Zählwerk und das Speicherwerk mit gemeinsamen Zehnerschalteinrichtungen versehen sein kön- nen. Nach Abb. ı wirken die Zehnerschalt- nasen an den Ziffernrollen 17 des Resultat- zählwerkes über Hebel 16 und 19 in bekannter Weise auf eine Blende ein, die einen einer Einheit entsprechenden Steuerausschnitt für die Schaltklinke in der nächsthöheren Dekade freigibt, so daß die Schaltklinke im Anschluß an den eigentlichen Werteintrag die Zehner- schaltung vornimmt, sofern die Hebel 16, 19 entsprechend vorbereitet waren. Die Zehner- schaltnasen 13 an den Zitfernrollen 12 des Speicherwerkes wirken über die Hebel 14 und 35 auf die gleiche Blende ein, so daß bei dem einmaligen Umlauf der Rechenwelle r wäh- rend der Speicherung durch ‘den gleichen Steuerausschnitt und die Schaltklinke die Zehnerschaltung auch im Speicherzählwerk dufchgeführt wird. Voraussetzung ist hier- bei natürlich, daß nie beide Zähhwerke gleich- zeitig in Eingriff sind. PATENTANSPRÜCHE! 1. Rechenmaschine mit einer Handhabe zur Ingangsetzung von Einrichtungen zur Rückübertragung von Werten aus einem Zählwerk in das Einstellwerk. dadurch gekennzeichnet, daß durch die Handhabe (89) ingangsetzbare Glieder (107, 72) mit Mitteln (25) versehen sind, die im Anschluß an den eigentlichen Rücküber- tragungsvorgang wirksam werden und selbsttätig weitere Vorgänge, insbesondere die Ingangsetzung des Rechenwerks (der Maschine, bewirken. 2. Rechenmaschine nach Anspruch r. dadurch gekennzeichnet, dab vor der In- gangsetzung des Rechenwerks Glieder (05. 66. 108) selbsttätig zur Wirkung kommen. die ein vorzugsweise als Speicherwerk ausgebildetes Zählwerk (12) unter den Einfluß des Rechenwerks (2) bringen. 3. Rechenmaschine nach Anspruch I und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die nach dem Rückübertragungsvorganz das Rechenwerk (2) ingangsetzenden Mittel (68, go) eine Fintourenkupplung (49. 104. &1) o, dgl. zwecks einmaligen Umlaufs der Rechenwelle (1) betätigen. 65 qo 75 80 85 go 95 100 105 110 115 124 -10 15 748500 5. « 4. Rechenmaschine nach Anspruch ı bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die zum selbsttätigen Einrücken des Speicherzähl- werkes (12) vorgesehenen Glieder (108) in eine unwirksame Lage überführbar sind. 5. Rechenmaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß im Anschluß an den Rückübertragungsvorgang Sperr- glieder (23) selbsttätig zur “ Wirkung kommen, die die Einstellglieder (3) des Einstellwerkes in der ihnen durch die Rückübertragung vermittelten Lage sperren. 6. Rechenmaschine nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch im Anschluß an den Rückübertragungsvorgang wirksam wer- dende Entkupplungseinrichtungen (24), die die Kupplung zwischen den Zähl- werksrädern (17) und den Einstellgliedern (3) selbsttätig aufheben. 7. Rechenmaschine nach Anspruch ı bis 3, gekennzeichnet durch vorzugsweise ausschaltbare Einrichtungen (44, 46), die nach dem Wirksamwerden des Rechen- werkes (2) selbsttätig die Einstellglieder (3) aus der ihnen durch die Rückübertra- . gung vermittelten Lage in die Ausgangs- lage zurückbringen. 8. Rechenmaschine nach Anspruch 7, gekennzeichnet durch die Anordnung einer Handhabe (43) zum Rückführen der Ein- stellglieder (3) aus der Rückübertragungs- lage in die Ausgangslage, wobei diese Handhabe vorzugsweise gleichzeitig zum Ein- oder Ausschalten der selbsttätig wirkenden Rückführeinrichtungen (44, 46) ausgebildet ist. 9. Rechenmaschine nach Anspruch ı bzw. den Unteransprüchen, gekennzeichnet durch die Anordnung einer Steuerwelle (25), welche diean den Rückübertragungs- vorgang selbsttätig sich anschließenden Vorgänge, z.B. die Sperrung der Ein- stellglieder, Aufhebung der Kupplung zwischen den Zählwerkrädern und den Einstellgliedern, Einrücken eines Zähl- werkes, Ingangsetzung des Rechenwerkes, bewirkt. : Zur Abgrenzung des Anmeldungsgegen- standes vom Stand der Technik sind im Er- teilungsverfahren keine Druckschriften in Betracht gezogen worden. Hierzu 2 Blatt Zeichnungen BERLIN. GEDRUCKT IN DER REICHSDRUCKERE* 30 35 40 45 50 nn iliac eee GlL4ID Wer ly 00S SIL Mrs ap nz . 009 SFL BEwswered 2p nz gI4D Wer ty Ty neg STD Wer Ty 00989, wwe sp nz SID Wer ty OOS SPL wr psa sap nz Zu der Patentschrift 748 500 KL.42m Gr. 15 Zu der Patentschrift 148 500 Kl. 42m Gr. 15 . Zu der Patentschrift 1748 500 KL. 42m Gr. 15 Blatt 1. [4 . yuagowts off 2 oly 7B fas az Aw 58 gs1,9 ur 009 8%, BE Pswerg sp nz G45 Wer Ty OOS SPL wewssuaeg ap nz Zu der Patentschrift 148 500 KL 42m Gr. 15 | art Tt u Zu der Patentschrift 748 500 Kl.42m Gr.15 48 FLY: 7. Atel sf oll + tie fk wie ru X. 20 3 30 87 CO Zu der Patentschritt 748 500 Kl.42m Gr.15 Blatt II.