DE Patent 432,435: Rechenmaschine (Deutsche Telephonwerke, automatic division)
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DEUTSCHES REICH
AUSGEGEBEN AM
5, AUGUST 1926
REICHS PATENTAMT
PATENTSCHRIFT |
— M 432435 —
KLASSE 42m GRUPPE 15
(D 46850 IX]42m)
Firma Deutsche Telephonwerke und Kabelindustrie Akt.-Ges. in Berlin.
Rechenmaschine mit selbsttätiger Division.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 19. Dezember 1924 ab.
Es sind Rechenmaschinen mit selbsttätiger | tionslage in die Additionslage, von dieser
Division bekannt, bei welchen in Subtrak- :
tionslage der Divisor einmal zuviel abgezogen |
wird, um dadurch eine Zählwerkverstellung
einzuleiten, worauf eine Addition als Kor-
rektur des zu häufig abgezogenen Divisors in
der nächsten Stelle vorgenommen wird. Hier-
durch wird ebenfalls eine Zählwerkänderung
verursacht und so der selbsttätige Vorgang
des Dividierens erzielt, indem regelmäßig
wechselnd das Zählwerk von der Subtrak-
wieder in die Subtraktionslage springt usw.
Ferner sind Rechenmaschinen für den
gleichen Zweck bekannt, bei welchen die er-
forderlichen abwechselnden Schaltungen von
Subtraktion auf Addition und umgekehrt
teils durch den Antrieb der Maschine selbst,
teils durch die Lagenänderung des Zählwerkes
veranlaßt werden.
Die Hauptteile dieser Rechenmaschinen bil-
den allgemein Glieder, die je für sich ge-
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sondert einzelne Achsen sowohl fiir das
Schalt- wie fiir das Zahlwerk enthalten. Durch
die gesondert nebeneinandergelagerten Achsen
erhalten die Maschinen große Abmessungen
und werden in ihrem Aufbau verwickelt.
Geeigneter für die selbsttätige Division er-
scheint eine Rechenmaschinengruppe, deren
Schalt- und Zählwerkglieder je eine gemein-
same Achse besitzen. Zu dieser Gruppe ge-
hört in erster Linie die bekannte Sprossen-
radrechenmaschine. Diese hat den Nachteil,
daß sie für Subtraktion und Addition ent-
gegengesetzte Drehrichtung erfordert, was
beim selbsttätigen Dividieren, wo Subtraktion
und Addition unmittelbar miteinander ab-
wechseln müssen, nicht ohne weiteres anwend-
bar ist. Derselbe Nachteil tritt auch bei
einer anderen bekannten Rechenmaschinenart
auf, bei welcher durch Zusammenwirken einer
festen und einer einstellbaren ‚Scheibe mehr
oder weniger Zähne eines Rades freigelegt
und von umlaufenden Gliedern erfaßt werden
(Patent 384150).
Gegenstand der Erfindung ist es, diese
letztgenannte Rechenmaschinenart so auszu-
bilden, daß eine selbsttätige Division ausführ-
bar ist. Dies ist hauptsächlich dadurch er-
reicht, daß bei nur einer Drehrichtung für alle
Rechnungsarten ein Wendegetriebe für den
Zählwerkantrieb vorgesehen ist, wodurch dem
Zählwerk die für die selbsttätige Division
vorteilhaften regelmäßigen Subtraktions- und
Additionslagen erteilt werden können.
Die Erfindung ist auf der Zeichnung dar-
gestellt, in welcher bedeuten:
Abb. ı eine Ansicht der Maschine von vorn,
Abb. 2 eine Ansicht von oben,
Abb. 3 eine Sicherung für den Zählwerk-
schlitten, eine Sperrvorrichtung für die Kur-
bel nach beendeter selbsttätiger Division,
einen Umschalter von Multiplikation auf Di-
vision und Glieder für die selbsttätige
Division,
Abb. 4 und 5 zwei Schaltlagen für Multi-
plikation und Division und ein- und ausge-
schaltete Zehnerwarnung,
Abb. 6 dieselben Glieder wie Abb. 4 und 5
in der Draufsicht.
Der Zählwerkschlitten 4 steht in bekannter
Weise unter Wirkung einer Feder, die ihn
stets nach links zu treiben sucht. Die Be-
wegung nach links wird aber im allgemeinen
durch den bekannten Riegel 17 (Abb. ı bis 6)
verhindert, der in eine mit dem Maschinen-
gestell verbundene Zahnstange 18 greift. Diese
Zahnstange ist in ihrer Längsrichtung durch
den Steuerhebel 18¢ verschiebbar und ge-
stattet, die Zählwerkräder 13 nach Wahl mit
den Haupträdern ı oder den Wenderädern 12
zum Eingriff zu bringen, wodurch die Zähl-
werkräder bei ein und derselben Schaltwerk-
drehung vor- oder rückwärts getrieben wer-
den, um zu addieren oder zu subtrahieren
(Abb. ı und 2).
Zum Multiplizieren wird der Schlitten A
um die Anzahl der Multiplikatorstellen von.
Hand nach rechts gezogen, worauf in bekann-
ter Weise Kurbeldrehungen entsprechend der
betreffenden Multiplikatorstelle ausgeführt
werden. Dabei springt das Zählwerk durch
Auslösen des Riegels 17 jedesmal in bekannter
Weise in die folgende Dekade. Je nach der
Einstellung der Zahnstange 18 auf Addition
oder Subtraktion werden positive oder nega-
tive Multiplikationen ausgeführt. Durch Aus-
lösen des Riegels 17 von Hand läßt sich der
Schlitten A beliebig, durch Druck auf die
Taste 22° hingegen von Stelle zu Stelle ver-
schieben. Die Taste 22° steht in fester Ver-
bindung mit der Klappe 22 (Abb. 3), welche
den Riegel 17 aus der Verzahnung von 18 hebt.
Bei der Multiplikation (Abb. 3 und 4) ar-
beitet der Riegel 17 mit der Zahnstange 18
zusammen, bei der selbsttätigen Division
(Abb. 5 und 6) mit der Zahnstange 23. Durch
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einfache Umstellung des Riegels ist also die.
Maschine für die selbsttätige Division vorbe-
reitet. Die Schiene 23 ist ebenfalls am Ma-
schinengestell angebracht; sie wird durch eine
Feder stets nach rechts gezogen und gestattet
ein geringes Spiel nach links. Letzteres tritt
ein, wenn der Riegel 17 ausgelöst ist. Die
Zahnstange 23 weist nicht nur Rasten für die
verschiedenen Dekaden auf, sondern auch
noch dazwischenliegende. Infolgedessen tritt
der Zählwerkschlitten mit seinen Rädern 13
abwechselnd zu den Zwischenrädern 12 und
Haupträdern 1 in Beziehung, so daß das Zähl-
werk abwechselnd die Subtraktions- und
Additionslage einnimmt. Wenn der Schlit-
ten A ganz nach rechts gezogen ist, ist die
Maschine in Subtraktionsstellung. Wird nun
der Divisor nach bekanntem Verfahren ein-
mal mehr abgezogen, als der Quotient vor-
schreibt, so geht die letzte Zählwerkstelle von
o in 9 über. Hierbei trifft der bekannte
Daumen 24 (Abb. 4, 5) die Dachform eines
Hebels 25, der im allgemeinen den bekannten
Zehnerschalthebeln 20 gleicht, jedoch den
Unterschied zeigt, daß er am unteren Ende
einen Auslieger und an diesem eine Umbie-
gung 26 besitzt, mit welcher er in eine Aus-
’ sparung des Riegels 17 greift, wenn die Ma-
' schine auf Division gestellt ist (Abb. 5
und 6). Bei Schaltung Division sind also der
Hebel 25 und der Riegel 17 miteinander ge-
kuppelt, bei Stellung auf Multiplikation stehen
hingegen die Hebel25 und 17 außer Be-
ziehung zueinander (Abb. 4).
Nach dem Zustande der Abb. 5 wird beim
Ausschwingen des Hebels25 der Riegel 17
aus der Zahnstange 23 gehoben. Diese wird
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daher durch ihre Feder um einen geringen
Betrag nach rechts geschnellt, und so wird
bewirkt, daß der Riegel 17, anstatt wieder in
dieselbe Rast der Zahnstange, in die nächste
Rast fällt. Auf diese Weise vollführt der
Schlitten einen Halbschritt und wird nun-
mehr in der Additionslage gehalten, wo sich
das Spiel in bekannter Weise wiederholt und
der einmal zuviel abgezogene Divisor als Kor-
rektur wieder addiert wird. Hierbei stellt
sich das letzte Zählwerkrad von 9 auf o,
wobei der Daumen 24 in umgekehrter Rich-
tung den Hebel 25 zum Ausschwingen bringt,
um schließlich das Zählwerk wieder in die
Subtraktionslage springen zu lassen.
Wenn bei der letzten Zehnerschaltung im
Augenblick des Auslösens des Riegels 17 die
Kurbel ihre Anfangslage noch nicht erreicht
hat, also noch nicht alle Glieder des Schalt-
werks zur Ruhe gekommen sind, darf der
Schlitten sich noch nicht verstellen. Zur Er-
füllung dieser Bedingung besitzt die Schlitten-
führungsplatte27 Aussparungen 28 (Abb. 2, 3),
die in dem Abstand der Additions-Sub-
traktions-Anlagen und auch der Rasten der
Zahnstange 23 angeordnet sind. In diese
Aussparungen tritt ein Hebel2q ein, der
durch eine Kurvennut 30 einer mit der Kurbel
umlaufenden Scheibe 31 gesteuert wird, so
lange, wie das Schaltwerk mit dem Zählwerk
zusammenarbeitet. Abb. 3 zeigt die Ruhelage
der Kurbel, in welcher der Hebel 29 aus der
Öffnung 28 getreten ist und den Schlitten
freigibt. Diesem steht jetzt zum Springen
die Zeit zur Verfügung, die die weiter-
gedrehte Kurbel bzw. die Kurvenscheibe 31
gebraucht, um die Kurvennut, die den gerin-
geren Radius besitzt, zu durcheilen. Während
dieser Zeit bleibt der Hebel 29 ausgeschaltet.
Die zum Antrieb des Zählwerkes dienenden
Schaltwerkräder 1 kommen beim Andrehen
der Kurbel nicht sogleich zur Wirkung; sie
stehen während der Drehung still, die dem
Winkel der Kurvennut vom kleineren Radius
auf der Scheibe 31 entspricht. Von dem
Augenblick an, in dem die Schalträder ı ihre
Tätigkeit beginnen, verriegelt der Hebel 29
die Schlittenbewegung. Zum Unterschied
von anderen Rechenmaschinen mit selbst-
tätiger Division, bei welchen der Antrieb des
Schaltwerkes während der Schlittenverschie-
bung unterbrochen wird, das Schaltwerk also
stillsteht und auch eine besondere Kurbel-
drehung für die Schlittenverschiebung nötig
ist, wird hier das Schaltwerk fortlaufend ge-
dreht, wohei die Schlittenverschiebung ohne
besonderes Zutun und ohne Zeitverlust wäh-
rend einer Leerphase des Schaltwerkes vor
sich geht.
Vor jeder neuen Subtraktion oder Addition
(zur Korrektur) schaltet sich der Hebel 29
wie beschrieben aus, und der Zählwerkschlit-
ten springt in eine neue Arbeitslage.
Die Schaltlagen des Riegels 17 werden
durch einen Federbolzen 33 gesichert, der zu-
gleich das Einfallen des Riegels 17 in die
Rasten der Zahnstangen ı8, 23 besorgt. Um
bei Einstellung auf Multiplikation im Falle
der Überschreitung der Kapazität ein Aus-
lösen des Riegels 17 aus der Zahnstange 18 zu
vermeiden, ist die bereits erwähnte Umbie-
gung 26 des Hebels 25 so angeordnet, daß sie
hierbei außer Wirkung mit dem Riegel 17
kommt. Bei etwaiger Kapazitätsüberschrei-
tung der Maschine verläßt also der Schlitten
seine Lage nicht, wie auch bei Einstellung auf
Division der Riegel 17 nicht von der Klappe
22 beeinflußt wird, weil alsdann der Vor-
sprung 32 der Klappe ausgewichen ist.
In ein Langloch des Riegels 17 (Abb. 4, 5)
greift ein Stift des Winkelhebels 34, dessen
freier Arm eine Schrägung zeigt, mit welcher
der Glockenkléppelarm 35 bei Einstellung auf
Division ausgehoben, bei Einstellung auf
Multiplikation eingelegt wird. In letzterem
Falle liegt der Klöppelarm unmittelbar gegen
den Hebel 25 (Abb. 6), um beim Ausschwin-
gen desselben, wenn die Kapazität überschrit-
ten wird, die Glocke zum Ertönen zu bringen.
In ersterem Falle (Abb. 5) hat sich dagegen
der Klöppelarm 35 vom Hebel 23 entfernt, so
daß er nicht getroffen wird. Dies ist nötig,
da anderenfalls die Glocke bei jeder voll-
endeten Division und Korrektur fälschlich an-
schlagen würde.
Zur Vermeidung des unnützen Weiter-
drehens-der Kurbel bei Division ist Vorkeh-
rung getroffen, sie zu sperren, wenn der letzte
Quotientenwert gebildet ist. Alsdann wird
zum letztenmal der Riegel 17 ausgelöst, wo-
durch der Schlitten in eine Leerlage springt.
Hierbei tritt der auf der Schlittenführungs-
platte 27 angebrachte Wulst 40 unter eine
Ausladung des Sperrhakens 41, der dadurch
hinter die Sperrnase 42 faßt und jedes
Weiterdrehen hindert, als Zeichen, daß die
Division beendet ist.
Die Arbeitsweise der Maschine ist fol-
gende:
Addition.
Der Riegel 17 wird durch Herausziehen auf
Multiplikation gestellt, so daß er mit der
Zahnstange 18 zusammenarbeitet. Diese wird
durch den Steuerhebel 18° auf Addition ge-
schaltet, wodurch der Zählwerkschlitten A
seine positive Lage erhält, in welcher die
Zwischenräder 13 unmittelbar von den
Schaltwerkrädern ı angetrieben werden. Die
Zifferräder 14 drehen sich alsdann im Sinne
ihrer Bezifferung. Die Wechselräder 12 lau-
fen leer. Diesen Zustand zeigen Abb. 2, 3, 4.
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zuschwingen. Hierdurch erfolgt wiederum
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- Subtraktion.
Der Riegel 17 bleibt unverändert, und der
Steuerhebel 18¢ wird auf Subtraktion geschal- |
: wiederholt.
tet, wodurch der Zählwerkschlitten seine nega-
tive Lage einnimmt, in welcher die Zwischen-
räder 13 durch die Wechselräder 12 ihren An-
trieb erfahren. Die Zifferräder 14 drehen sich
entgegen ihrer Bezifferung (Abb. 1, 3, 4).
Multiplikation.
Der Riegel 17 bleibt unverändert, und der
Steuerhebel 18% steht wie bei Addition, so |
daß der Zählwerkschlitten stets positive Lagen
einnimmt, in welcher Dekade er sich auch be-
findet. Hierauf folgt eine Verschiebung des
Zählwerkschlittens in diejenige Dekade, die
der Stellenzahl des Multiplikators entspricht.
Nachdem durch Kurbeldrehungen
produkt in bekannter Weise gebildet ist, wird
die Taste 22° be*ätigt, deren Klappe 22 den
Riegel 17 aus der Verzahnung der Zahnstange
18 hebt und den Zählwerkschlitten einen
Sprung vermöge seiner Feder in die nächst-
niedere Dekade vollführen läßt.
Selbsttätige Division.
Der Riegel 17 wird in das Zählwerk-
gehäuse hineingeschoben, so daß er aus dem
Bereich der Zahnstange 18 in den Bereich von
23 tritt, um sich zugleich mit dem Hebel 25
zu verbinden und den Glockenklöppel wir-
kungslos zu machen. Die Stellung des Steuer-
hebels 18¢ ist gleichgültig, da ja die betreffende
Zahnstange 18 wirkungslos ist. Nachdem in
bekannter Weise die Aufgabe eingestellt ist,
wird der Zählwerkschlitten entgegen seiner
Federwirkung ganz nach rechts gezogen, wo
er zuerst, wieder freigelassen, in Subtrak-
tionslage von dem Riegel 17 und der Zahn-
stange 23 gehalten wird. Es erfolgen nun-
mehr ununterbrochen Kurbeldrehungen so
lange, bis die Kurbel gesperrt wird, als
Zeichen, daß die Division beendet ist. Nach-
dem in den höchsten Dividendenstellen der
Divisor einmal zuviel subtrahiert ist, dreht
sich das letzte Zählwerkrad 14 von o auf 9,
wobei der Daumen 24 den Hebel 25 zum Aus-
schwingen bringt und schließlich der Riegel 17
aus der Rast der Zahnstange 23 gehoben wird,
um sich, nachdem der Zählwerkschlitten einen
Halbschritt vollführte, in die nächste Rast zu
legen. Das Zählwerk befindet sich jetzt in
Additionslage, in welcher der einmal zuviel
subtrahierte Divisor wieder addiert wird, wo-
durch das Zählwerkrad 14 sich von 9 auf o
stellt, um dadurch ebenfalls den Hebel 25 aus-
ent-
sprechend der Multiplikatorstelle ein Teil-
eine Auslösung des Riegels 18 und ein 60
Schlittensprung in
welcher sich das Spiel in bekannter Weise
Subtraktionslage, in
PATENT-ANSPRUCHE: 65
1. Rechenmaschine mit selbsttätiger
Division, dadurch gekennzeichnet, daß der
bekannte, die Zählwerklage sichernde
Riegel (17) von Hand aus einer durch
Längsverschiebung auf Addition und 7
Subtraktion einstellbaren Zahnstange (18)
in eine mit Rasten für Additions- und
Subtraktionslagen versehene federnde
Zahnstange (23) geschaltet werden kann,
wobei der Riegel (17) mit einem dem 75
letzten Zählwerkrade (14) folgenden Hebel
(25) gekuppelt wird, derart, daß beim
Ausschwingen des Hebels (25) beim Über-
gang des letzten Zählwerkrades (14) von
9 auf o (oder umgekehrt) der Riegel (17) 80
ausgelöst wird, um in den folgenden Zahn
derselben Zahnstange (23) wieder einzu-
rasten.
2. Rechenmaschine mit selbsttätiger
Division nach Anspruch 1, dadurch ge- 85
kennzeichnet, daß nach beendeter Division,
wenn das Zählwerk nach der letzten Über-
tragung vom Schaltwerk in bekannter
Weise noch einen Halbschritt vollführt,
ein Sperrglied (41) den Antrieb der Kur- 90
bel vorübergehend sperrt.
3. Rechenmaschine mit selbsttätiger
Division nach Anspruch ı und 2, dadurch
gekennzeichnet, daß das an sich bekannte
Ausscheiden der Zehnerwarnungsglocke 95
beim Umschalten des die Zählwerklage
sichernden Riegels (17) auf Division da-
durch bewirkt wird, daß durch ein mit
diesem Riegel (17) verbundenes Zwischen-
glied (34) das Zusammenarbeiten zwi-
schen dem vom letzten Zählwerkrade (1.4)
beeinflußten Hebel (25) und dem Glocken-
klöppel (35) unterbrochen wird.
4. Rechenmaschine mit selbsttätiger
Division nach Anspruch 1 bis 3, dadurch 105
gekennzeichnet, daß in Übereinstimmung
mit den Rasten der für die Division vor-
gesehenen festen Zahnstange (23) das
Zählwerkgehäuse (A) nicht nur, wie be-
kannt, Einschnitte, entsprechend den De- 110
kaden aufweist, in welche ein vom Schalt-
werk (31) gesteuertes Sperrglied (29)
greift, sondern auch dazwischenliegende
(28), um dadurch das Zählwerkgehäuse in
den Additions- und Subtraktionslagen zu 115
sichern.
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Hierzu ı Blatt Zeichnungen.
BERLIN. GEDRUCKT IN DER REICHSDRUCKEREI
Zu der Patentschrift 43 2435
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Zu der Patentschrift 43 2435
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